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Kirchenkultur in der Knappenstadt
Sterzing, italienisch Vipiteno, ist das nördlichste Städchen Italiens und mit seinen glanzvollen Bürgerhäusern, der idyllischen Einkaufsmeile, der mittelalterlichen Plätze und der traumhaften Bergkulisse, zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.
Für Kulturfreunde und Geschichtsinteressierte empfehlen wir einen Besuch in den Kirchen der Knappenstadt im Eisacktal:
Hl. Geist Kirche – Spitalkirche Erbaut wurde die Hl. Geist Kirche im Jahre 1399. Mit ihren spätgotischen Fresken von Hans von Bruneck aus dem Jahre 1402 und dem Hl. Sebastian, dem Schutzpatron der Stadt Sterzing, ist die Hl. Geist Kirche besonders sehenswert. Neben der Spitalkirche befand sich einst ein Krankenhaus, das sich der Pflege von Pilgern, kranken und alten Menschen widmete. Auch im Wappen der Stadt findet man unterhalb des Adlers das Abbild eines kranken Pilgers mit Rosenkranz.
Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau im Moos Die heutige Pfarrkirche von Sterzing befindet sich am südlichen Rand der Stadt. Es handelt sich hier um einen Hallenbau aus der Spätgotik (1497-1524). Offenbar soll Kaiser Maximilian I. bei der Grundsteinlegung dabei gewesen sein. Ein Grabstein der Postumia Victorina erinnert an die römische Zeit. Das Kircheninnere wurde im Laufe der Zeit barockisiert. Besonders reizvoll und sehenswert ist der Hochaltar.
St. Margarethenkirche Erbaut wurde die St. Margarethenkirche (1678-1680) nach Plänen von Peter Delai im Stile des Frühbarocks. Der Kirchturm jedoch stammt aus der Zeit um 1337. Sehr interessant ist das Hochaltarbild der Kirchenpatronin Margareth – ein Kunstwerk von Josef Renzler aus dem Jahr 1822.
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