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Weihnachtsbräuche in Südtirol
Brauchtum und Tradition werden in Südtirol großgeschrieben. Vor allem in der Adventszeit, der Zeit in der man sich auf die Geburt Christi vorbereitet, werden verschiedenste Bräuche lebendig gefeiert.
Nach alter Südtiroler Tradition darf zum Beispiel in keinem Haushalt die Weihnachtskrippe, die die Geburt Christi darstellt, fehlen. Ursprünglich wurde diese zu Beginn der Adventszeit aufgestellt und nach und nach mit Figuren bereichert, bis am 24. Dezember schließlich das Christkind hinterlegt wurde. Heute wird diese zusammen mit dem Weihnachtsbaum, üblicherweise eine Tanne oder ein anderer Nadelbaum, am Heiligen Abend aufgestellt.
Ein weiterer typischer Weihnachtsbrauch ist der meist selbst gebastelte Adventkranz. Ein aus Tannenzweigen gebundener Kranz mit 4 Kerzen, die jeweils an den 4 Sonntagen vor Weihnachten angezündet werden und sobald die vierte Kerze brennt, ist das Weihnachtsfest auch nicht mehr fern. Der Adventkalender mit seinen 24 Türchen und dahinter verborgenen meist süßen Überraschungen verkürzt hingegen den Kindern das Warten auf das Christkind und die Bescherung.
Zu den Weihnachtsbräuchen in Südtirol zählt natürlich auch das Räuchern des Hauses. In den sogenannten Raunächten - am Heiligen Abend, zu Silvester und am Drei König Tag - zieht der Familienvater, gefolgt vom Rest der Familie, mit einer Pfanne mit Glut und Weihrauch durch das ganze Haus. Damit wird Segen für Haus und Hof erbeten und alle Teufel und Geister vertrieben.
Auch das Sternsingen, die zahlreichen Krampusumzüge, die Christkindlmärkte und viele Südtiroler Köstlichkeiten wie der Südtiroler Zelten - ein Früchtebrot aus getrockneten Nüssen und Früchten – sind typische Südtiroler Weihnachtsbräuche.
Verbringen Sie Ihren nächsten Urlaub in Südtirol und erfahren Sie mehr über die Südtiroler Bräuche und Traditionen!
Foto: shutterstock
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